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1550:
Jakob Seeger erwirbt die Apotheke, die
nunmehr über 200 Jahre im Familienbesitz
bleibt. Die Geschäfte gingen gut in jener
Zeit, denn die Lage am Rindermarkt war
klug gewählt. Dort befanden sich die tiefsten
Keller der Stadt, in denen man Kräuter
und Tinkturen gut lagern konnte. Auch
die Nähe zur Kirche St. Peter erwies sich
als vorteilhaft, denn viele der Kirchenbesucher,
die dort himmlischen Beistand gegen Krankheiten
suchten, gingen anschließend in die Apotheke
um ihrem Glauben mit irdischen Heilmitteln
nachzuhelfen. |